Ein packendes Spiel bis zum Schluss

500 Zuschauer sehen 4:5-Niederlage des EVD gegen Vilshofen

Nur das Ergebnis passte nicht. So könnte man den Auftakt des EV Dingolfing in die neue Saison kurz zusammenfassen. In einem packenden Spiel musste man sich mit 4:5 dem Erzrivalen aus Vilshofen geschlagen geben. Doch die knapp 500 Zuschauer konnten zufrieden nach Hause gehen, denn vor allem die kämpferische Einstellung der Mannschaft passte.

Manuel Ruhstorfer im Zweikampf vor dem Vilshofener Tor. (Foto: Eva Fuchs, Hockeypics)

Der EV Dingolfing ging hochmotiviert in das Spiel und wollte schon in den Anfangsminuten einen Treffer erzielen. Fast schon zu offensiv, da die Wölfe auf Vilshofener mit hoher technischer Stärke einzelner Spieler nicht zu unterschätzen sind. Bis zur zehnten Minute musste sich das Publikum gedulden, bis das erste Tor fällt. Andreas Toth brachte die „Wölfe“ in Front. Der Jubel der 100 mitgereisten Fans aus Vilshofen verstummte aber postwendend, weil Max Ohr mit einem sehenswerten Schlagschuss den Ausgleich erzielte. Kurz vor Ende des ersten Drittels, zum psychologisch denkbar schlechtesten Zeitpunkt, schaffte der Vilshofener Matthias Zillinger wieder den Vorsprung für die erste Drittelpause. „Die Kulisse ist der Wahnsinn, schön das wieder so viele Leute in der Halle sind. Das hilft den Jungs ungemein“, meinte der Dingolfinger Allstar Fesenmeier, der sich das erste Spiel der Ratten nicht entgehen lassen wollte.

Das zweites Drittel startete noch ungünstiger für die Heimmannschaft, denn Jaroslav Koma und Matthias Zillinger erhöhten sogar auf 4:1 für die Gäste. Drohte eine Demütigung im ersten Spiel? Mitnichten. EVD-Coach Dustin Whitecotton „kühlte“ die Gemüter mit einer Auszeit ab und dadurch wurde das Spiel praktisch gedreht. Und vier Minuten später konnte Oliver Ferstl verkürzen. Der EV Dingolfing war jetzt am Drücker und als Waldemar Detterer in der 41. Minute sogar den Ausgleichstreffer erzielte, verwandelte sich die Marco-Sturm-Eishalle endgültig in ein Tollhaus.

Aber Eishockey lehrt den Fans immer wieder bis zum Schluss zu warten. Es ist der schnellste Mannschaftsport und das zeigte sich auch am Sonntag. Die beiden Mannschaften kämpften nun das gesamte Drittel um den Sieg. Trotz des hohen Tempos wurde kein Zentimeter Eisfläche verschenkt. Jeder der Spieler auf beiden Seiten katapultierte alle Kraftreserven aufs Eis. Für die Zuschauer auf beiden Seiten eine Zitterparty mit Spannung bis in die Haarspitzen. In der 52. Minute zeigte sich dann die ganze Klasse der Vilshofener: Spielertrainer Vladimir Gamow, der auch schon beim EV Dingolfing spielte, nutzte einen Fehler in der Defensive eiskalt aus und sorgte mit seinem Treffer zum 5:4 für die Entscheidung. Zwar hatten die Dingolfing noch die ein oder andere Change auf den Ausgleich, aber an diesem Abend jubelten die „Wölfe“ in der Dingolfinger Eishalle fairerweise verdient, denn sie waren eben einen Tick besser als die Hausherren.

Trotz der Enttäuschung über das Endergebnis war die Vereinsleitung doch sehr zufrieden über den Kampfgeist der Mannschaft, das spannende und attraktive Eishockey, das die Jungs abgeliefert haben. Fast so hart wie auf dem Eis ging es auch bei der Betreuung der vielen Zuschauer zu. „Kioskseitig waren wir mit dem Ansturm so vieler Besucher dieses mal etwas überfordert“, meinte Vorstand Jürgen Ohr und versprach den Fans, dass es das nächste Mal besser klappt.

Nun geht es für den EVS morgen Freitag zum schweren Auswärtsspiel nach Moosburg. Bereits am 28. Oktober findet das nächste Heimspiel gegen Freising statt. „Da hoffen wir auf ein besseres Ende“, so Ohr abschließend.

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