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Bleibt der EV Dingolfing unaufsteigbar?

Bleibt der EV Dingolfing unaufsteigbar? Verein reicht Aufstiegsverzicht ein - Förderung des Nachwuchses als Hauptgrund
Dingolfing. (af) Die Verantwortlichen des EV Dingolfing haben kurz vor dem 31. Januar beim Bayerischen Eissportverband erneut einen Aufstiegsverzicht eingereicht. Damit wiederholt sich die Vorgehensweise aus der Vorsaison, als der EVD als souveräner Tabellenerster auf den Bayernligaaufstieg verzichtete. Die Erste Vorsitzende Christine Hähnel, die lange mit sich gerungen hatte, erklärt exklusiv im Dingolfinger Anzeiger die Gründe für den Verzicht. Auch der Trainer Georg Herrmann und die gesamte Mannschaft stehen hinter diesem nicht gerade einfachen Schritt. In der kommenden Saison verspricht die Vorsitzende aber klipp und klar: „Da zählt ganz klar der Aufstieg.“ Eine große Rolle sollen dabei auch die vier Talente spielen, die allesamt beim EVD bleiben. Auch Trainer Georg Herrmann soll seine erfolgreiche Arbeit fortsetzen. Überall in Dingolfing hängen die Plakate des EV Dingolfing mit dem Slogan „Ein Stadt, ein Team, ein Ziel“. Nach der überraschend erfolgreichen letzten Saison mit dem ersten Tabellenplatz in der Landesliga Nordost wollten die Dingolfinger Kufencracks auch in dieser Saison ganz oben mitmischen. Dies betont auch die Erste Vorsitzende Christine Hähnel, die seit dem Mai „Chefin“ beim EVD ist: „Natürlich wollten wir ganz oben mitmischen und das ist uns auch bis jetzt ganz gut gelungen.“ Momentan stehen die EVDler auf dem dritten Tabellenplatz in der Landesliga Nordost und haben in den vergangenen zwei Jahren 34 von 40 Punktspielen gewonnen: „Die Entwicklung ist sehr positiv, aber wir sind noch nicht reif für die Bayernliga“. Bleiben die EVDler somit die Unaufsteigbaren und stecken so die nächsten Jahre in der Landesliga fest?
„Der Erfolg hat uns überrollt“
Die Vorsitzende spricht da klar dagegen: „Das war eine sehr schwere Entscheidung in diesem Jahr doch noch einmal zu verzichten. Viele Dinge haben sich hier ja auch positiv verändert und uns vielleicht auch überrollt.“ Hauptgrund für den Rückzug sind die äußerst erfolgreichen Juniorenspieler, die in dieser Saison sogar noch in die Junioren-Landesliga aufsteigen können: „So etwas hat es schon lange nicht mehr in Dingolfing gegeben und der Nachwuchs ist ein wichtiges Fundament des Vereins.“ Mit dabei im Rennen um den Aufstieg sind auch die Talente Jan Herrmann, Daniel Schander, Dominik König und Oliver Wawrotzki, die nicht nur im Nachwuchs für Furore sorgen. In der Seniorenmannschaft hat sich das Quartett - trotz Doppelbelastung - bereits einen Stammplatz erspielt: „Die jungen Spieler sind willig und bringen Leistung. Wir werden auch in Zukunft auf sie setzen“, so der EVD-Coach Georg Herrmann klar und deutlich. Doch mit einem Aufstieg in die Senioren-Bayernliga und Junioren-Landesliga wäre die Doppelbelastung des Guten zu viel: „Das kann man den Jungs nicht zumuten und somit müssten wir auswärtige Spieler holen. Damit würden wir diese erfolgreiche Arbeit wieder kaputt machen“, so Hähnel. Des Weiteren würden auch einige Akteure aus dem Seniorenkader nicht mehr zur Verfügung stehen: „Die sind ja nicht aus der Bayernliga weggegangen um dann doch wieder dort zu spielen“, so Herrmann weiter. Somit wurde - in enger Absprache mit der Mannschaft und den Verantwortlichen - am vergangenen Donnerstag der Aufstiegsverzicht eingereicht. Somit werden mit großer Wahrscheinlichkeit die beiden Mannschaften aus Pegnitz und Vilshofen um den einen Aufstiegsplatz in die Bayernliga kämpfen. Dingolfing selbst will die Saison ohne Niederlage zu Ende bringen: „Wir haben sogar noch eine kleine Chance auf den ersten Platz und die wollen wir nutzen.“
„Der Aufstieg in der kommenden Saison ist das Ziel“ Wichtiger als die letzten drei Saisonspiele ist aber freilich die Frage, wie es in der Zukunft beim EVD weitergehen soll. Christine Hähnel spricht von vielversprechenden Gesprächen mit einigen potenziellen Sponsoren und ergänzt: „Wenn das klappt, dann wären wir finanziell noch besser für einen Aufstieg im kommenden Jahr gerüstet. Bis dato haben wir viele positive Reaktionen der Sponsoren und man merkt, dass der EVD wieder positiv gesehen wird.“ Ist der Aufstieg in der kommenden Jahr dann das ausgegebene Ziel? „Ja“, antwortet die Erste Vorsitzende. Dann würden nämlich die Juniorenspieler auch „reif“ für die Bayernliga sein. Generell würden die kommenden Wochen eine Art „Casting“ für die kommende Saison werden: „Natürlich schaue ich in den kommenden Wochen genauer hin, welche Spieler wir auch für die kommende Saison brauchen können“, so Herrmann mit Blick auf den aktuellen Kader. Herrmann selbst soll auf jeden Fall weiter Trainer beim EVD bleiben: „Er hat diese Talente eingebaut und das ist vielleicht ein noch größerer Erfolg als ein erster Tabellenplatz. Wir arbeiten hier ja langfristig und deswegen soll unser Trainer seine Arbeit fortsetzen“, so Hähnel.
Nachwuchsspieler sagen zu, Verstärkungen geplant
Einige Veränderungen sind auch geplant: „Wir wollen den Kader wiederum punktuell verstärken und uns so bestens für die kommende Saison rüsten“, ergänzt Hähnel. Eines steht auf jeden Fall jetzt schon fest: Jan Herrmann, Dominik König, Daniel Schander und Oliver Wawrotzki werden auch in den kommenden Saison für den EVD auf Torejagd gehen: „Ich finde es hervorragend, dass auf uns Rücksicht genommen wird. In der nächsten Saison können wir weitere Erfahrung sammeln und dann bestens gewappnet in zwei Jahren vielleicht in der Bayernliga auf Torejagd gehen“, so Dominik König aus dem „Quartett“. Dann würde der EVD den Nimbus als „Unaufsteigbar“ endlich abgeben und der Plakat-Slogan würde mit einem Jahr Verspätung ja dann doch noch in Erfüllung gehen.
Andy Forster
Quelle: Dingolfinger Anzeiger

EVD betreibt beste Werbung

EVD betreibt beste Werbung für Eishockey
5:4-Sieg im Niederbayern-Krimi gegen Passau nach Penaltyschießen Dingolfing. (af) In einem wahren Niederbayern-Krimi haben die Kufencracks des EV Dingolfing am vergangenen Sonntagabend einen wichtigen 5:4-Heimsieg nach Penaltyschießen gegen den Erzrivalen aus Passau gefeiert. Der umjubelte „Held“ war letztendlich Daniel Harrer, der den entscheidenden Penal...ty verwandelte. Auch sonst war das Rahmenprogramm für die knapp 500 Zuschauer packend. Die Band „Warning“ heizte dem Publikum mit Rocksongs ein und die Teisbacher Faschingsgesellschaft stellte sich in der ersten Drittelpause mit ihrem Prinzenpaar ebenfalls vor. Ein Extralob gab es nach der Partie für alle vier Juniorenspieler vom EVD-Coach. Sie seien die Zukunft des EVD laut Georg Herrmann. Mehr dazu am Dienstag im Dingolfinger Anzeiger

EVD Statistik

Zum Abschluss noch die EVD-Charts nach 12. Spieltagen..
Beste Skorer: Andreas Herrmann (34. Punkte) Daniel Harrer (28. Punkte) Alex Popp (26. Punkte)
Beste Torschützen: Andreas Herrmann, Alex Popp und Daniel Schickaneder (jeweils 13 Treffer) ...
Bester Juniorenspieler: Dominik König (12. Punkte)
Bester Verteidiger: Patrick Korn (16. Punkte.)
Gegentorschnitt: Vinzenz Hähnel (1,6 Gegentreffer pro Spiel).

EVD ist bereit für das Niederbayern-Derby

EVD ist bereit für das Niederbayern-Derby
Am Sonntag ab 18.30 Uhr gegen Passau - Tolles Rahmenprogramm

Dingolfing. (af) Am morgigen Sonntag ab 18.30 Uhr wird sich die Dingolfinger Eishalle in ein Tollhaus verwandeln beim Niederbayern-Derby zwischen dem EV Dingolfing und den „Black Hawks“ aus Passau. Neben Eishockey hat der Verein auch ein attraktives Rahmenprogramm zusammengestellt. So wird die in Dingolfing bestens bekannte Schülerband „Warning“ den Besuchern schon eine halbe Stunde vor dem Spiel einheizen. Auch die Teisbacher Faschingsgesellschaft hat sich nach dem Ausrufen des Faschings angekündigt.

Mehr davon am Samstag im Dingolfinger Anzeiger

EVD lässt Vilshofen keine Chance Beste Saisonleistung beim 7:0-Heimsieg vor 450 Zuschauern

 

Dingolfing. (af) Mit der besten Mannschaftsleistung haben die Kufencracks des EV Dingolfing am Sonntagabend einen sensationellen 7:0-Heimsieg im Landesliga-Spitzenspiel gegen Vilshofen gefeiert. 450 Zuschauern gaben dem Landesligakracher einen würdigen Rahmen, bei dem vor allem die Ausgeglichenheit in der EVD-Truppe den Ausschlag für den hohen Sieg gab. Trainer Georg Herrmann war zurecht stolz auf seine Mannschaft. Nach dem überzeugenden 7:0-Heimsieg fehlten dem EVD-Coach fast schon die Worte: „Das war heute unbeschreiblich, was meine Mannschaft da heute geleistet hat. Die gesamte Truppe hat perfekt funktioniert und so hatte Vilshofen keine Chance.“ Ohne Alexander Popp, Mario Obermeier, Jan Herrmann und dem Neuzugang Oliver Wawrotzki trafen die EVDler am Sonntagabend auf eine komplette Vilshofener Truppe, die die Niederlage am Freitag in Amberg schnell vergessen machen wollte. Trotz der prächtigen Kulisse von knapp 450 Zuschauern zeigten die Dingolfinger vom ersten Bully weg keine Nervosität. Eher im Gegenteil: Die Hausherren überrannten die verdutzten Vilshofener förmlich. Bereits die erste Überzahlsituation nutzte Tobias Hanöffner, der den gegnerischen Goalie tunnelte, zum 1:0. Nur eine Minute später legte der furios aufspielende Juniorenspieler Daniel Schander sogar den zweiten Treffer nach. Das ging dem Gästetrainer Christian Zessack zu schnell und er nahm früh seine Auszeit. Danach kamen die „Wölfe“ besser in die Partie und hatten Pech bei einem Pfostenschuss des Ex-Dingolfingers Markus Simbeck, der als einer der wenigen Vilshofener an diesem Abend überzeugte. Kurz darauf war es wieder Simbeck mit einem großen Chance, aber EVD-Keeper Vinzenz Hähnel rettete mit einer sensationellen Parade. Doch auch der EVD hatte seine Chancen: So scheiterten Jens Trautmann oder Alexander Braun nur knapp. Im zweiten Drittel war es zunächst ein wahres Strafzeitenfestival, doch beide Mannschaften konnten die Überzahlchancen nicht nutzen. Besonders wichtig die 25. Minute, als Dingolfing sogar eine Zwei-Mann-Unterzahl überstehen konnte: „Das haben wir sehr konzentriert gespielt und auch dies war der Schlüssel zum Erfolg heute“, so Herrmann nach der Begegnung. Die Vorentscheidung fiel dann in der 33. Minute: Stefan Heininger wollte mit seinem Schlenzet eigentlich nur klären, doch der Puck zappelte auf einmal im Netz. Ein krasser Torwartfehler von Alexander Krenn, der auch sonst viele Abpraller ermöglichte. Somit ging auch das Torhüterduell an diesem Abend klar an Dingolfing. Als Jens Trautmann kurz vor der zweiten Drittelpause sogar auf 4:0 erhöhte, war das einseitige Spitzenspiel bereits nach dem Mittelabschnitt entschieden. Doch auch im letzten Durchgang ließen die EVDler nicht locker. Erst markierte Daniel Schickaneder den fünften Treffer und der starke Sascha Haschberger erhöhte in der 50. Minute auf 6:0. Beeindruckend auch die Einstellung der Mannschaft in dieser Phase, als die Begegnung schon längst entschieden war. So wurden weiterhin Schüsse geblockt und mit aller Macht ein Gegentreffer damit verhindert: „Das zeichnet eben meine Mannschaft aus. Es macht unglaublich viel Spaß, wenn du als Trainer sowas siehst“, so Herrmann. Für den Schlusspunkt sorgte der Kapitän Andreas Herrmann selbst, als er einen Pass von Tobias Hanöffner zum 7:0 verwertete. Nach der Begegnung mussten die Dingolfinger Spieler sogar noch eine Ehrenrunde in der Eishalle drehen. So groß war die Begeisterung auf den Rängen und der Trainer Georg Herrmann fügte hinzu: „Heute kann jeder Spieler stolz sein auf das, was er heute geleistet hat.“ Mit neun Siegen aus neun Partien stehen die Dingolfinger damit weiterhin auf dem ersten Tabellenplatz in der Landesliga Nordost und können in der nun dreiwöchigen Spielpause ein wenig regenerieren: „Die Füße werden wir aber auf keinen Fall hochlegen. Wir haben in dieser Saison ja auch noch einiges vor“, so der EVD-Trainer mit einem Lachen im Gesicht. Das nächste Punktspiel bestreiten die EVDler im Übrigen am 13. Dezember in Passau, wo mehr als 1.000 Zuschauer zum nächsten Punktspiel erwartet werden. Davor geht es am 7. Dezember in der heimischen Eishalle ab 18.45 Uhr gegen die Straubing „Oldies“ in einem Benefizspiel für unbegleitete Flüchtlinge. Doch dies war natürlich nach dem grandiosen Sieg am Sonntagabend noch nicht in den Hinterköpfen der Isar Rats: „Heute können sie auf jeden Fall ein wenig feiern“, so Herrmann abschließend. Aufstellung des EV Dingolfing gegen Vilshofen: Hähnel, Mayer; Ruhstorfer, Geigenscheder, D. Weber, Korn, Erl, Urzinger; Hanöffner, König, A. Herrmann, Haschberger, Trautmann, Harrer, Heininger, Braun, Schander. Zuschauer: 450 (davon 100 Freikarten). Strafzeiten: 18 - 10. Torfolge: 1:0 (2.) Hanöffner (Haschberger, A. Herrmann), 2:0 (3.) Schander (Erl, Haschberger), 3:0 (34.) Heininger (Korn), 4:0 (40.) Trautmann (Schander), 5:0 (42.) Schickaneder (Haschberger), 6:0 (50.) Haschberger (Trautmann, Erl), 7:0 (55.) A. Herrmann (Hanöffner).

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