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Doppel-Heimspiel zu Weihnachten

Pegnitz am Donnerstag zu Gast, Freitag Derby gegen Vilshofen

Rund um das Weihnachtsfest stehen für die Isar Rats zwei Heimspiele auf der Agenda. Nach der verpassten Chance am vergangenen Freitag in Haßfurt und der hart erkämpften Revanche am Sonntag gegen Trostberg wollen die Jungs des EVD ihre Heimserie weiter ausbauen und auch die nächsten beiden Partien für sich entscheiden.

Nach berufsbedingter Abwesenheit steht Olli Wawrotzki den Isar Rats wieder zur Verfügung. (Foto: Hockeypics | Eva Fuchs)

Am Tag vor Heiligabend trifft man zum ersten Mal auf die Ice Dogs des EV Pegnitz. Regulär sollte das Spiel bereits zu Halloween am 31. Oktober stattfinden. Allerdings mussten die Gäste aus Pegnitz das Spiel aufgrund von Corona-Fällen innerhalb der Mannschaft spontan absagen und der Nachholtermin wurde für den 23.12. angesetzt. Die Oberfranken sind sehr spät in die Saison gestartet, konnten bislang jedoch durchaus überzeugen. Das Team von Trainer Markus Hausner steht nach elf absolvierten Spielen momentan auf Platz vier, also dem letzten Platz zum Einzug in die Aufstiegsrunde. 23 Punkte aus 7 Siegen, 3 Niederlagen und ein Sieg nach Verlängerung lautet der aktuelle Tabellenstand. Dabei konnten die Pegnitzer 51 Tore erzielen und haben mit lediglich 33 Gegentoren die wenigsten Gegentore der Liga kassiert. Für den EV Dingolfing wird das offensiv somit keine leichte Aufgabe.

Der Kader der Oberfranken konnte im Sommer mit einigen jungen Spielern verstärkt werden, die zum Teil auch schon Oberliga-Erfahrung mit sich bringen. Verteidiger Jannek Gerstner, ein gebürtiger Pegnitzer, wechselte aus der U20 des EHC Nürnberg zu den Ice Dogs. Der Stürmer Eric Schuster (zuletzt Höchstadt Alligators) und der Verteidiger Magnus Enk (zuletzt Blue Devils Weiden) kommen aus der Oberliga in die Landesliga. Schuster durchlief sämtliche Jugendmannschaften der Young Ice Tigers Nürnberg und konnte vergangene Saison in zehn Partien etwas Oberliga-Luft schnuppern. Enk bestritt bereits über 60 Partien in der Oberliga Süd. Der 22-jährige Potsdamer begann 2012 seine Karriere in Weiden, ehe er 2014 in den Nachwuchs der Starbulls Rosenheim wechselte und in der Deutschen Nachwuchsliga auflief. Nach zwei Jahren im Seniorenbereich bei den Starbulls wechselte er 2020 wieder zurück nach Weiden, wo er zwar 33 Spiele absolvierte, ihm aber für die kommende Saison kein neuer Vertrag angeboten wurde. Zuletzt konnte der sportliche Leiter Alexander Herbst die Kooperation mit dem EHC Nürnberg, dem Stammverein der Nürnberg Ice Tigers verkünden und dadurch mit Bastian Heringklee, Mark Meier, Ben Jägle und Christopher Schuster vier neue Spieler aus der U20 der Nürnberger für die erste Mannschaft gewinnen.

Im Fokus stehen bei den Pegnitzern auf alle Fälle der Stürmer und tschechische Kontingentspieler Roman Navarra (12 Tore), sein Stürmerkollege – der Deutsch-Tscheche Patrik Dzemla (10 Tore) – und der tschechische Verteidiger Ondrej Holomek (5 Tore). Ein hartes Stück Arbeit kurz vor Weihnachten steht dem EVD bevor. Ein Sieg wäre unglaublich wichtig im Kampf um die Plätze für die Aufstiegsrunde. Da die Oberfranken bereits am Tag zuvor ihr Derby gegen den EHC Bayreuth bestreiten, könnte das ein kleiner Vorteil für Dingolfing sein, denn meist sind die Beine nach so einem harten Spiel schwer. Mit den drei Punkten würden die Niederbayern an den Pegnitzern vorbeiziehen und Rang vier belegen, ein ideales Weihnachtsgeschenk also. In jedem Fall wird es eine hochklassige Landesliga-Partie und bietet allen Eishockey-Fans definitiv ein Schmankerl. Spielbeginn ist am Donnerstag um 20 Uhr in der Marco-Sturm-Eishalle.

Showdown am zweiten Weihnachtsfeiertag

Zum ersten Derby gegen den Rivalen, die ESC Vilshofener Wölfe, kommt es dann am zweiten Weihnachtsfeiertag. Die Mannschaft der Vilshofener hat sich zur neuen Saison auf sechs Positionen verändert. Bereits sehr früh stand fest, dass Trainer Robert Suchomski zukünftig den Deggendorfer SC unterstützen wird und die Suche nach einem neuen Chefanweiser stand an. Im Mai konnte man dann mit Matthias Zillinger (ehemaliger Spieler und langjähriger Kapitän) eine interne Lösung als neuen Trainer präsentieren. Des Weiteren konnte man sich auch gleich die Dienste des erfahrenen Verteidigers Nico Wolfgramm (zuletzt Deggendorfer SC) sichern. Der 30-Jährige absolvierte knapp 700 Spiele für die Deggendorfer, davon 600 Mal in der Oberliga und über 50 Mal in der DEL2.

Auch über die Rückkehr von Stürmer Dominik Retzer (zuletzt ESV Dachau Woodpeckers), der aus der Bezirksliga zurück nach Niederbayern kehrt, freute man sich. Retzer verfügt ebenfalls über ausreichend Oberliga-Erfahrung aus über 300 Spielen für Deggendorf. Ebenfalls aus Deggendorf wechselte die erst 19-jährige Torhüterin Steffi Neuert. Ein absolutes Novum, denn mit ihr spielt zum ersten Mal eine Frau in der 1. Herrenmannschaft der Vilshofener. Durch ihre internationale Erfahrung, die sie mit den deutschen Juniorennationalmannschaften sammelte, etablierte sich Neuert gleich zur Stammtorhüterin der Donaustädter. Als größten Kracher konnten die Vilshofener den Allrounder Patrick Geiger präsentieren. Der 31-Jährige kommt von den Passau Black Hawks und kann auf viele Jahre hochklassiges Eishockey zurückblicken. Nach seiner Jugendzeit bei Deggendorf wechselte er nach Mannheim, wurde dort mit den Jungadlern zweimal deutscher Eishockey-Meister und vertrat über 30 Mal die deutschen Farben in den Altersklassen U17 bis U20. Im Seniorenbereich spielte er für die Heilbronner Falken (Oberliga), die Eisbären Juniors Berlin (Oberliga) und die Schwenninger Wild Wings (2. Bundesliga). Nach einem kurzen Abstecher in seiner Heimat Deggendorf und auch in Vilshofen zog es ihn nach Passau, wo er zuletzt als Kapitän im Einsatz war. Seine Klasse zeigte er bereits in den neun absolvierten Spielen, bei denen er sich mit 11 Toren und 7 Vorlagen und 18 gesammelten Punkten an die Spitze der Vilshofener Scorertabelle setzte.

Kurz vor Saisonbeginn mussten noch fünf Spieler aus beruflichen Gründen ihre Absage erteilen. Die Brüder Philip und Lucas Sterz sowie Raphael Beil, Johannes Wolf und Ludwig Zellner stehen nicht mehr zur Verfügung. Dadurch musste kurzfristig noch Verstärkung gefunden werden, um die Absagen zu kompensieren. Mit Angreifer Philipp Müller trägt nun ein weiterer Passauer das Trikot der Wölfe. Die Saison der Wölfe aus Vilshofen verlief bisher eher durchwachsen. Nach zehn absolvierten Partien steht man mit 4 Siegen, 5 Niederlagen und einer Niederlage nach Verlängerung aktuell auf dem 8. Tabellenplatz (13 Punkte, Torverhältnis 43:49). Trotzdem wird es eine weitere schwere Aufgabe für die Isar Rats, denn Derbys sind immer besondere Spiele und die Vilshofener sind nicht zu unterschätzen. Diszipliniert und konzentriert auftreten heißt also die Devise, dann steht auch dem hoffentlich siebten Heimsieg in Folge und dem Klettern auf Platz zwei mit 26 Punkten nichts im Wege. Spielbeginn am Sonntag ist um 18 Uhr in der Marco-Sturm-Eishalle.

Tickets zu den beiden Spielen gibt es an der Abendkasse oder online, alle Infos dazu unter www.isarrats.de. Der Eintritt ist wieder nach der 2G-Plus Regel möglich. Selbsttests unter Aufsicht sind vor Ort möglich, dazu bitte einen eigenen Schnelltest mitbringen. Wer nicht dabei sein kann, für den gibt es dieses Mal wieder den Livestream auf der Homepage des EVD.

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